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Mittwoch, 8. Juli 2026

Athen im Peleponesischen Krieg

 


Für unser diesjähriges DBA-Kampagnenwochenende hatte ich natürlich auch wieder eine neue Armee bemalt. Da wir den Peleponesichen Krieg bespielen wollten, hatte ich mich für die Athener entschieden.


1 Element Psiloi. Die Figuren stammen sämtlich von Victrix, wobei ich nicht mehr so genau weiß, welche Mini aus welchem Set kam. Da habe ich mich bei allem bedient, was ich bei mir noch gefunden hatte.


1 Element Bogenschützen. Die Armee beinhaltet eigentlich Bogenschützen. Da ich da aber keine passenden Figuren hier liegen hatte, habe ich kurzerhand Schleuderer verwendet.


8 Elemente Speere. Den Großteil einer antiken griechischen Armee machen natürlich die Hopliten aus. Insgesamt 8 Elemente Speerträger kommen zum Einsatz, wobei sich darunter auch der General befindet. Es ist das Element mit den beiden roten Schilden und der Standarte.


1 Element leichte Reiterei. Ein paar Störenfriede für die Flanke.


1 Element Kavallerie. Den Abschluss bildet die Kavallerie, sozusagen als mobile Eingreiftruppe, wenn es mal irgendwo brennt.


Das Lagerelement habe ich aus meiner Makedonen Armee recycelt. Ich denke, das passt auch ganz gut zu den Griechen.


Die Ruine ist komplett aus Styrodur gebaut.


Ein paar Felsenelement habe ich dann beim Basieren auch direkt mit gebaut.


Die Säulenteile stammen von Games Workshop aus einem Herr der Ringe Terrain Gussrahmen. Die kann man meiner Meinung nach auch gut für die Antike verwenden.


Box: diverse Gussrahmen aus der Antiken Serie von Victrix
Hersteller: Victrix
Maßstab: 28mm
Anzahl: 62 Figuren
Bemalt: 2026

Mittwoch, 25. Juni 2025

Byzantinische Armee

 


Der letzte Post ist ja schon etwas länger her. Der Grund für die Pause war die Bemalung einer DBA-Armee im 28mm Maßstab. Es ist eine Byzantiner Armee so grob Mitte des 13. Jahrhunderts.


Ich wollte keine WIP Bilder zeigen, da ich nicht wie bei meinen anderen DBA Armeen einzelne Elemente oder Elementgruppen fertig gestellt hatte, sondern die ganze Armee am Stück bemalt habe.


Ich muss leider zugeben, dass mich die Figuren - die meisten sind von Fireforge Games - nicht wirklich überzeugt haben. Die Minis bestehen aus unzähligen Einzelteilen, die auch nicht so sehr passgenau sind. Der Zusammenbau hat gefühlt länger als die Bemalung gedauert. Wahrscheinlich bin ich da mittlerweile von den fertig zusammengebauten Cthulhu Figuren verwöhnt. Ich fürchte, das hat sich auch auf die Qualität der Bemalung ausgewirkt. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen.


Irritiert hat mich auch, dass die Figuren keine angegossenen Bases haben. Das mag ja für die Positionierung in Dioramen ganz hilfreich sein. Für die Bemalung habe ich es als hinderlich empfunden. Zudem sind die Posen bei den Bogenschützen und Schleuderern sehr homogen.


Hier mal die gesamte Truppe. 12 Elemente plus eine Einzelfigur zur Bewegung auf der Kampagnenkarte.


Als Lagerelement habe ich auf die Schnelle noch einen kleinen Turm gebaut.


Die Speerträger sind von Gripping Beast und die Einzelfigur ist von Crusader Miniatures. Hier sieht man den Minis ihr Alter aber auch an. Ich sag mal: old school. 
Am nächsten Wochenende kommen die Jungs bei einem DBA Kampagnenwochenende zu Einsatz. Bin schon gespannt, wie sie sich schlagen.


Boxen: Byzantine Auxiliaries, Byzantine Cataphracts, Byzantine Koursores, Byzantine Horse Archers
Hersteller: Fireforge Games
Maßstab: 28mm
Anzahl: 42 Figuren
Bemalt: 2025

Speerträger: Byzantine Infantry
Hersteller: Gripping Beast
Maßstab: 28mm
Anzahl: 6 Figuren
Bemalt: 2025

Einzelfigur: Byzantine Emperor
Hersteller: Crusader Miniatures
Maßstab: 28mm
Anzahl: 1 Figur
Bemalt: 2025


Dienstag, 21. Februar 2012

Richard FitzAlan, der Earl of Arundel

Ich habe mal wieder ein paar Figuren für meine Engländer fertiggestellt.


Es handelt sich um eine kleine Entourage von Richard FitzAlan, des Earl of Arundel.


Er kämpfte in der Schlacht von Crecy 1346 und war dort zusammen mit William de Bohun, des Earl of Northampton, Befehlshaber der linken Flanke.


Die Figuren sind wieder nach DBA basiert. Das Ritterbase stellt von links nach rechts dar: Robert Lord Willoughby, Richard FitzAlan und Geoffrey de Harcourt. De Harcourt war Franzose (ehemals Vicomte St. Sauveur), wurde aber vom französchen König enteignet und kämpfte dann auf der Seite der Engländer. Eigentlich kämpfte er unter dem Schwarzen Prinzen im Zentrum, aber ich habe ihn jetzt mal zusammen mit FitzAlan dargestellt.


Die gleichen Herren gibt's dann nochmal in abgesessener Form. Diesmal jedoch noch um einen Schwertkämpfer ergänzt, den Tankred für mich bemalt hat. Vielen Dank dafür.


Und wie es sich für eine Englische Armee zu Zeiten des Hunderjährigen Krieges gehört, dürfen die  obligatorischen Bogenschützen natürlich nicht fehlen.


Im Vordergrund haben sie ihre Pflöcke in den Boden gerammt. Dies stellte einen einfachen aber effektiven Schutz gegen feindliche Kavallerie dar. Damit man weiß, zu wem die Langbogenschützen gehören, habe ich ihnen noch einen Bannerträger (mit dem Banner des Earl of Arundel) spendiert.


Und jetzt nochmal ein Gruppenfoto.


Die Figuren stammen diesmal von Zvezda, Italeri und Revell und sind wieder im Maßstab 1:72.

Freitag, 30. September 2011

Englisches Fußvolk im 14. Jhd.

Die Engländer ziehen auch weiter in den 100jährigen Krieg. Hier kommen ein paar Infatriebases für die DBA-Armee. Die Figuren stammen ebenfalls von Zvezda und Revell.


Vorne rechts haben sich auch noch ein paar Armbrustschützen eingeschmuggelt. Ich habe für das Foto mal zweireihig aufgestellt (jeweils zwei Bases hintereinander), damit es dichter aussieht.


Die Heraldiken sind erstmal noch ziemlich fantasymäßig, aber da gelobe ich Besserung. Zur Zeit sind der Earl of Northampton und der Earls of Arundel mit ein paar Mannen in Arbeit.



Wie man sieht, muss ich noch kontrastreicher malen. Insbesondere auf den Wappenröcken kommt der Faltenwurf nicht so richtig gut raus.




Mittwoch, 7. September 2011

Englische Langbogenschützen


Die englische „Geheimwaffee“ zu Zeiten des 100jährigen Krieges wird wohl der Langbogen gewesen sein: eine Waffe, die auf dem Kontinent hauptsächlich zur Jagd, aber nur ganz selten im Krieg eingesetzt wurde.
In England hatte des Bogenschießen jedoch schon lange Tradition und viele Männer schossen schon von Kindesbeinen an mit dem Bogen. Was lag also näher, als diese Waffe im Krieg einzusetzen, zumal sich die Schützen ja sogar selbst ausbildeten?
 
 
Den Kern meiner englischen DBA-Armee für den 100jährigen Krieg bilden somit natürlich auch die Langbogenschützen.


Die Modelle sind hauptsächlich von Zvezda, aber es finden sich auch noch ein paar Revell-Klassiker darunter. An den Figurenherstellern merkt der Kundige sofort, dass es sich diesmal nicht um den von mir so geschätzten 28mm Maßstab handelt, sondern um 20mm Figuren. Diese sind auch als 1:72 bekannt.


Zu meiner Kindheit sagte man einfach „Minisoldaten“. Das waren allerdings außer den Flachfiguren aus Zinn so ziemlich die einzigen Figuren, die es damals gab – oder die zumindest für Kinder erhältlich waren.


Die 20mm Figuren haben einige Vorteile: Sie lassen sich relativ zügig bemalen, so dass man auch recht große Truppen aufstellen kann, sie sind trotzdem noch groß genug um Details zu malen und sie sind gegenüber den größeren Zinnminis sehr sehr günstig, da aus relativ weichem Kunststoff hergestellt.


Darin besteht allerdings auch ein Nachteil. In der Hitze des Gefechts verbiegt so ein feiner Bogen oder Pfeil schon mal schnell und dann blättert die Farbe ab. Aber dass lässt sich meist mit ein paar Pinselstrichen sehr schnell wieder beheben.

Auf den Bildern sind jetzt etwas mehr Modelle abgebildet als eine normale DBA an Bogenschützen aufzuweisen hat. Aber wer sagt denn, dass man hier nicht mal in Richtung BBDBA (Big Battle DBA), Impetus oder sogar FoG ausbauen kann?

Wer weiß schon, wohin die Pfeile fliegen?