Dienstag, 14. Februar 2012

Eine Ruine in Arnor

Irgendwo in Arnor ... oder auch in anderen Landstrichen könnte diese Ruine stehen. Gebaut habe ich sie für den Herrn der Ringe, aber eigentlich kann sie überall Verwendung finden. Auch im Mittelalter würde sie eine gute Figur machen.


Die abgebildeten Figuren sind die Mittelerde Allstars, dadurch bekommen die Bilder auch ein bisschen Mittelerdefeeling.


Ich habe jetzt nur mal Detailfotos hier in den Post gesetzt, damit der mystische Touch gewahrt bleibt. Gebaut ist das ganze Teil aus Gips, der teilweise vorher in Hirst Arts Formen geschüttet wurde. Damit sind die Ruinensteine gebaut. Bei der Bemalung habe ich mich an das Farbschema der Ruinen meiner Impetuselben gehalten. Falls diese dann mal zusammen auf den Spieltisch kommen, weiss man gleich wo die Elben hingehören.


Die Felsen sind entweder abgeformte Felsbrocken oder direkt in Innenspachtel (Moltofil) geritzte Strukturen. Die Bemalung erfolgte haupsächlich in Lasurtechnik. 


Für die Begrünung habe ich mich diverser Streus und Flocks bedient. Die Mischung macht's. Bäume und Büsche sind natürlich auch selbst gebaut (ganz kurz: Draht -> Filterwatter -> Sprühfarbe -> Turf -> Laub).


Die Ruine findet auch auf meiner Tactica Präsetion "Die Straße gleitet fort und fort" Verwendung. Dort müssen sich die Hobbits ihren Weg an der Ruine vorbei Richtung Bockland suchen. Möglich natürlich, dass sich in der Ruine ein paar Ringgeister versteckt halten.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Söldner für die Tactica

Nach dem Ausflug in die napoleonische Epoche geht's mal wieder mit dem Mittelalter weiter. Für meine Verhältnisse allerdings richtig modern. Normalerweise bin ich impetusmäßig ja im 12. Jahrhundert unterwegs. Diesmal kommt aber was topaktuelles auf uns zu.


Eine Truppe aus dem 13. Jahrhundert schält sich da hinter den Hügeln hervor. Es handelt sich um eine Söldnertruppe, die von der Stadt Frankfurt angeworben wurde. Da sie kein Banner oder persöliche Farben des Anführers mit sich führen, ist nicht zu erkennen, wo sie ursprünglich herstammen. Ist ja auch egal, den Söldnern kommt es ja in erster Linie auf ihren Verdienst oder Beute an.


Und Beute haben sie bei ihren Plünderungen schon ordentlich gemacht wie man sieht. Basiert sind die Söldner für Imptus als schwere Infanterie. Die Figuren stammen von Wargames Foundry und Perry Miniatures. Der Esel stammt aus dem Hause Thomarillion.


Wer die Truppe demnächst mal live sehen möchte, hat auf der Hamburger Tactica (25. und 26. Februar 2012) dazu die Gelegenheit. Die Söldner werden bei der Impetuspräsentation des Frankfurter Spieltriebs mit von der Partie sein.

Weitere Informationen findet Ihr:
Hamburger Tactica
Spieltrieb Frankfurt

Montag, 6. Februar 2012

5. Ulanen Regiment

Heute stelle ich Euch mal ein paar Figuren aus den napoleonischen Kriegen vor. Es handelt sich um die Neue Preußische Armee zur Zeit der Befreiungskriege und des 100-Tage Feldzugs.


Ich orientiere mich dabei an der Schlachtaufstellung des Waterloo-Feldzugs (100-Tage Feldzug) und hier speziell am Thielemanns III. Armee Korps. Dieses Korps war an den Schlachten von Ligny und Wavre beteiligt.


Hier gezeigt ist das 5. Ulanen Regiment (aus der 2. Kavallerie Brigade unter Oberst Graf von Lottum). Pro Base sind immer 3 Kavalleristen aufgestellt. Mit der Basierung sollten sich alle gängigen napoleonischen Regeln spielen lassen.


Die Figuren stammen von HäT Industries und sind im Maßstab 1:72 gefertigt. Sie sind als relativ hartem Weichplastik und lassen sich ganz gut bemalen. Einige Figuren haben allerdings eine recht suspekte Armhaltung.


An den Pferden merkt man leider, dass diese Figuren schon einige Jahre auf dem Buckel haben und mit aktuellen Figurensets nicht mehr mithalten können. In der Masse, in der gewöhnlich Figuren der napoleonischen Zeit auftreten, fällt das aber zum Glück nicht so auf.


Dienstag, 10. Januar 2012

! Viva, el Mexico !

Meine Mexikanertruppe für Legends of the Old West ist zwar nur klein aber fein. Ich verwende sie meist als Outlaws, aber gelegentlich tauchen sie auch in anderen Banden auf. Bei den Bildern ist mir aufgefallen, dass ich gar keine typischen Gebäude dafür habe. Das kommt also noch auf die To-Do-Liste für Old West. Naja, da steht je eh schon einiges drauf: Chinesen, Apachen und dazu passendes Gelände.
Aber hier erstmal die Mexikaner!


Ganz links der gute alte Tuco (Artizan). Da haben wir da Howard Dalton (Foundry). Ja, ich weiss, das klingt nicht mexikanisch. Der Gute mußte mal untertauchen, deswegen auch der angeklebte Schnurrbart. Ganz rechts legt dann noch Enrice Felipe Garcia (Foundry) zum Dosenschießen an.


Der gefährliche Fremde links ist Chiminez (Foundry) und der noch gefährlichere Fremde rechts ist Pico Unos Manos (Old Glory). Man sollte sich da aber nicht täuschen lassen. Er schießt mit links mindestens so gut wie früher mit rechts.


José Chipito Areas ist ein waschechter Mexikaner, der nur spanisch spricht. Und wen er nicht versteht, bekommt erstmal eine Kugel verpaßt. Pancho Villa ist eigentlich mehr dem Tequila zugetan, aber wenn's sein muß holt er auch schon mal die abgesägte Schrotflinte hervor. Beide Figuren sind von Foundry.


Und wie immer noch das Klassenfoto.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Even Cowboys Get The Blues

Die Cowboys sind zahlenmäßig die kleinste Fraktion, die ich bisher für Legends of the Old West bemalt habe. Deswegen gibt's dazu auch nicht viele Bilder. Wie auch bei den anderen Possen wartet natürlich noch ein ganzer Haufen unbemalter Püppchen in ihren Blistern.


Wie immer von links nach rechts. Den Anfang macht Mr. Featherstone, ein gar schießwütiger Jüngling mit einer Repeating Rifle. Dann kommt Jim Messina und ganz rechts finden wir Hoss Cartwright. Man erkennt ihn schon am Hut. Der darf natürlich auf keiner Ranch fehlen. Die Figuren sind von Foundry.


Weiter geht's mit Slim Finger, der Trailboss (Foundry), Baby "Face" Nelson (Foundry) und der letzte im Bunde ist Bob Weir (Old Glory), der Mann mit dem lustigen Hut.


Bleibt nur noch das obligatorische Gruppenbild vor der obligatorischen Scheune. Da fällt mir ein, ich könnte auch noch mal die Gebäude separat ablichten.

Dienstag, 29. November 2011

Gemeinsam gegen Tod & Teufel

Gemeinsam gegen Tod & Teufel war der Untertitel der deutschen Talisman-Ausgabe von Schmidt Spiele.
Das Spiel habe ich irgendwann in den späten 80ern oder frühen 90ern des letzten Jahrtausends gekauft und dann natürlich auch nächtelang gespielt. Im Spiel geht es darum, mit seinem Charakter die "Krone der Herrschaft" zu erreichen. Dazu muß man durch die Gegend latschen, Viecher/Monster vermöbeln oder seinen Konkurrenten eins über die Rübe ziehen um mit deren Schätzen weiter zu ziehen. Durch Monsterplätten wird man stärker und kann irgendwann auch mal gegen die großen Monster auf den höheren Ebenen antreten. Manchmal hat man aber auch Pech und mutiert zur Kröte oder kackt einfach ab.Da man ja immer wieder mit einem neuen Charakter ins Spiel einsteigen kann, sind Endlosspiele natürlich vorprogrammiert.




Mindestens so lange wie ich das Spiel besitze, besteht auch der Wunsch, das ganze auf einem dreidimensionalen Spielbrett mit Figuren zu spielen. Die Original GW-Figuren habe ich zwar nicht, aber in meiner Bitzbox habe ich ein paar Püppies gefunden, die durchaus passen. Keine Ahnung, von welchen Hersteller die sind oder wie die in meinen Besitz gelangt sind, aber egal.


Ein paar Figuren habe ich also schon mal angemalt. Diese könnten als Zauberer, Zwerg, Barbar, Waldelf, Halbling, Pirat und nochmal Zwerg durchgehen. Fehlt jetzt nur noch das Spielbrett - irgendwann natürlich auch noch mit den Katakomben. Angefangen habe ich damit schon, aber bis da was vorzeigbares draus wird, wird's noch dauern. 
Naja, solange kann ich mit den Figuren ja auf dem normalen Brett spielen.

Freitag, 11. November 2011

Der wilde und der zahme Westen


Der sogenannte Wilde Westen war natürlich nicht nur wild. Neben schießwütigen Sheriffs und hinterhältigen Banditen gibt es nämlich auch noch die netten Typen von nebenan. Zivilisten bereichern das Stadtbild ungemein, sind in vielen Szenarien sogar explizit genannt und stehen auch einfach prima im Weg rum. Zu einigen lassen sich zudem lustige Sonderregeln oder Ereignisse erfinden.


Los geht's mit Mike "Steam" Hammer (der größte Raufbold von Powder Gulch), Doc Snyder (der hat seine Praxis praktischerweise direkt über dem Sheriff's Office) und Sam Shamrock, der Undertaker. Gerüchten zufolge soll er der reichste Mann der Stadt sein.


Digger Barnes ist noch vom Goldrausch übriggeblieben, Miss Kitty darf natürlich in keiner richtigen Stadt fehlen und für das leibliche Wohl sorgt Cookie Pott. Der ist beim Eisenbahnbau in Powder Gulch hängen geblieben.


Der Fiddler on the roof ist der Freund aller Kinder, wenn er zum Tanz aufspiel. Darüber freut sich besonders die kleine Amie, die meist ihrer Mutter Maria am Rockzipfel hängt.


Ma Dalton ist da schon ein anderes Kaliber. Sie weiß mit ihrem Schießprügel ebensogut umzugehen, wie mit ihrer Kelle. Das hat vermutlich auch den Fotografen so verunsichert, daß er direkt das Bild verwackel hat. Schade, denn da kann man gar nicht sehen, daß Willy Milowitsch einen Köttel in der Buxe hat.


Da keiner mehr seinen Vornahmen weiß, wird der rechte Herr von allen nur Depp Dalton genannt. Der Preacherman verkündet das Wort Gottes und plant auch schon den Bau einer Kirche. Vom Kirchturm kann man auch besser runterballern. Der Barkeeper ist ein schweigsamer Geselle. Kein Wunder - bei dem Unsinn, den er ständig von seinen Gästen hört.

Die Figuren stammen diesmal alle von Wargames Foundry. Es werden bestimmt demnächst noch weitere zahme Westleute aus ihren Häuser hervorschauen. Aber erst, wenn's auf den Straßen wieder sicherer ist.