Sonntag, 25. Mai 2014

Foreward to Richmond - Teil 2

Die ersten Truppen auf dem Weg nach Richmond, Virginia sind guter Dinge.


Das heißt soviel wie: Ich habe endlich die ersten Brigaden für Altar of Freedom angemalt.


Fertig sind bisher 5 Infanteriebrigaden, 2 Kommandobases und 3 Artilleriebatterien.


Die Figuren stamm von Baccus und sind im 6mm Maßstab.




Donnerstag, 22. Mai 2014

De Jutters van Het Oerd

Nach den ganzen Holzschnitzereien der letzten Zeit, steht mir der Sinn nach etwas Abwechselung. OK, die Figuren sind nicht mehr frisch bemalt, aber hier sind sie noch nicht aufgetaucht. Beim Donnybrooke Antesten mit Sorandir kamen sie mir wieder in die Finger. Also flugs mal abgelichtet.

  

Ben Gunn (Foundry), Klaus Störtebecker (Tactica Figure von Frank Germershaus), Eric van de Wurf (Foundry)







De blinde Pew, Artemis Koiker, Pittje van der Waal (alle Foundry).


De swatte Pitt, Kapitän Dyrck Hartooch (beide Foundry.


rechts: Niklas de Jong (Foundry). Der hatte es wohl nicht mehr zur Fotosession geschafft.

Und alle zusammen sind sie "Du Jutters van Het Oerd". Eine füchterliche Bande, ehrlich!!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Am Anfang war das Holz - Teil 2

Weiter geht's im Nostalgie-Club.


Am letzten Wochenende habe ich mal ordentlich gesägt, geschnitzt, geschliffen und gemalt und kann nun mal eine etwas größere Fläche präsentieren.


Wie man an den unterschiedlichen Farben erkennen kann, sind die einzelnen Platten in diversen Bearbeitungsstadien zu sehen.


Im Grunde kann man sagen, je dunkler die Platte desto fertiger ist sie.


Die Platte mit dem großen Waldteil ist bisher am weitesten gediehen. Sie wurde angemalt, gebeizt, verdreckt, geschliffen, lackiert und gewachst. Auf jeden Fall sieht das nicht mehr niegelnagelneu aus.


Hier die Ansicht eines ca. 1km breiten Waldgebietes von Norden aus gesehen.


Das Verhältnis der Figuren zu dem Örtchen Limal lässt erkennen, wie ich mir das vorstelle. Wenn jetzt allerdings jemand kommentiert: "Die Figuren passen aber maßstäblich nicht zu den Häusern!" muß ich mir wohl ersthaft Gedanken machen. ... Um die Gesundheit des Kommentierenden.

Montag, 5. Mai 2014

Am Anfang war das Holz

Am Anfang war das Holz. Und das Holz war gut. Allerdings zu groß. Also habe ich es erstmal in kleine handliche Quadrate gesägt. 


Dann gab's noch mehr Holz. Das war auch wieder zu groß. Also habe ich es noch kleiner gesägt.


Und da noch mehr Holz verbaut werden wollte, habe ich die Quadrate dann mal mit Holzplättchen beklebt.


Nagut, ich will Euch mal nicht auf die Folter spannen. Bemalt sehen die ersten 8 Quadrate bisher so aus. Wobei das noch nicht die finale Version sein wird. Da muß noch mehr Alter dran. Einige Platten sind bereits gebeizt, aber da bin ich noch in der Testphase.


Als Landschaftsformen gibt's bisher offenes Gelände, Hügel, Wälder, Flüsse, Straßen und Siedlungsgebiete. Wie man unschwer erkennen kann unterliegen die Geländemerkmale einem Raster, so dass sich - vieeeeele Quadrate vorausgesetzt - dann auch viele Aufbaumöglichkeiten ergeben.

 
Der geneigte Leser fragt sich jetzt vielleicht: Was soll das jetzt aber? Das sieht ja aus, wie aus dem letzten Jahrhundert. Dem muß ich heftigst widersprechen. Es soll aussehen wie aus dem vorletzten Jahrhundert. Wargaming zu Uropas Zeiten. Herr von Reiswitz läßt grüßen. Nur bei den Figuren konnte ich mich nicht zurückhalten und habe aktuelle 72er in aktueller Bemalung verwendet.
Hier sehen wir zwei französische Linienregimenter beim Vormarsch auf Limal. Aha, da klingelt's doch.
 

Derweil packe ich erstmal ein - natürlich stilecht in eine Holzkiste - und säge und feile mal ein bisschen weiter.


Sonntag, 6. April 2014

Governor General's Foot Guard

Gemalt wird bei mir zur Zeit an allen Fronten und diesmal hat es wieder die Kanadier erwischt.


Die Governor General's Foot Guard für Flames of War im 15mm Maßstab.


Ohne viel Federlesens habe ich einfach die Shermans aus der Grundbox angemalt und fertig.


Es handelt sich komplett um Easy Build Plasitkbausätze: Wenige Einzelteile, die schnell zusammen gebaut sind. Nichts für Dioramenbauer, aber für Wargamer, die mal schnell eine Einheit auf die Platte bringen wollen, gut geeignet.


Der hellere Sherman war der erste und noch ein Farbtest. Da konnte ich mich noch nicht zwischen Kanadiern und Amerikanern entscheiden.

Sonntag, 23. März 2014

Foreward to Richmond !

Auf nach Richmond, Ihr tapferen Nordstaatler. Auf dass die Union zusammen bleibt.
So oder so ähnlich hat's wohl 1861 geklungen, als sich die Südstaaten der USA von den Nordstaaten trennen wollten. Das ganze gipfelte dann natürlich im Amerikanischen Bürgerkrieg (engl. American Civil War oder kurz ACW). Diesem Konflikt ist mein nächstes Projekt gewidmet.


Angefixt durch die Herren Knodd Olafson und The Deserfox aus dem Sweetwaterforum konnte ich nicht länger widerstehen, hier auch mal aktiv zu werden.


Das Besondere an dem Projekt ist allerdings nicht der Krieg an sich, sondern der Maßstab. Für mich komplettes Neuland, will ich mal versuchen, wie sich 6mm Figuren so bemalen und spielen lassen.


Regelwerk wird Altar of Freedom sein, dass explizit für diesen Maßstab geschrieben wurde. Ein Base von 60 x 30 mm wird i.d.R. mit 24 Figürchen bemannt und stellt dann eine ganze Brigade (durchschnittlich ca. 2.000 Mann) dar. Man sieht also sofort, dass es sich nicht gerade um ein Skirmish handelt. Durch das großtaktische Regelwerk sollen damit auch die Darstellungen der großen Schlachten möglich sein, ohne dass man eine Woche Urlaub nehmen muß.


Die Brigaden werden also sehr abstrakt dargestellt und so will ich es auch mit dem Gelände handhaben. Man sieht ja schon direkt dass Gebäude, Wälder, Straßen und Felder nicht im gleichen Maßstab gebaut sind. In Ermangelung der passenden Figuren (ich warte sehnsüchtigst auf die Baccus-Lieferung) habe ich mich schon mal an etwas Gelände gewagt. Die ersten Geländeelemente sind die Grundmatte, Felder, Wälder, Straßen und Gebäude.


Die Grundmatte ist ein bemaltes und mit etwas Fineturf bestreutes Malerfilz. Das ganze nennt sich "Nettelbeck-Matte" und ist wirklich schnell und preisgünstig zu bauen. Auch der Waldboden und die Felder sind aus dem Malerfilz. 

 

Die Straßen sind aus braunem Acryl (ja, genau, diese komischen Tuben aus dem Baumarkt) und die Gebäude sind Papiergebäude: einerseits von der Seite des Verlages von Altar of Freedom, andererseits habe ich selbst mit ein paar frei downloadbaren Texturen herumexperimentiert und zwei Gebäude gestaltet. Das geht sehr fix und wegen der geringen Größe muß man nicht an Details herumhantieren. Die Gesamtwirkung zählt.

Jetzt bin ich aber wirklich gespannt, wie das mit dem Figurenmalen so hinhaut. Hoffentlich kommen die bald.

Dienstag, 18. März 2014

Odin, Oberhausen oder Omega?

Das waren Richtungsmarkierungen in den offenen Ringbettungen der Marineküstenbatterie Saint Marcouf.


Auf der Platte habe ich zwei dieser offenen Ringbettungen eingbaut. Die Ringbettung besteht aus fünf Teilen, die ich wieder aus Styrodur gebaut und dann abgegossen habe.


Das Geschütz ist eine 155mm französische Beutekanone. Das Modell stammt von der Firma RPM.


Die Figuren sind aus dem Klassikerset: Deutsche Artillerie von Revell.


Auf den beiden unteren Bildern erkennt man dann auch endlich die zu Beginn genannten Markierungen.