Dienstag, 1. Juli 2014
8th Army - Die Briten in Nordafrika
Beeindruck von Johannes großartigem Sword Beach Diorama auf der letzten Tactica war ich sehr daran interessiert auch mal was mit Fahrzeugen im kleinen Maßstab zu machen. Da es ja nicht immer der D-Day sein muß, hat es mich dieses Mal nach Nordafrika verschlagen.
Begonnen habe ich mit einer Grundpackung von GHQ und zwar mit der Britischen 8. Armee. Los geht's mit ein paar Cruiser Tank Mk IV. Ich war sehr überrascht und angetan. Die kleinen Dinger lassen sich hervorragend bemalen und das auch noch ausgesprochen schnell. Mit ein bisschen Ink und Drybrushen kommen die sehr feinen Details wie von selbst hervor.
Hier kommt eine Rotte Crusader Mk II daher. Der Unter- und Hintergrund ist vielleicht nicht ganz passend für Nordafrika, aber ich hatte jetzt auf die Schnelle nichts passenderes.
In der Grundbox befinden sich immer 4 Panzer vom gleichen Typ. Bei den obigen handelt es sich um Valentine Mk II. Die Briten waren in Nordafrika ja recht bunt unterwegs. Das gefällt mir ganz gut und man kann auf den kleinen Zinnklümpchen auch noch ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Das Blau hätte allerdings noch heller sein können.
Dieses lustige Gefährt nennt sich Marmon Herrington. Es sieht ein bisschen aus, wie eine gepanzerte Ente (2CV).
Die letzten im Bunde sind zwei Morris Trucks.
Diese kleine Streitmacht ließ sich in kurzer Zeit bemalen und bildet schon mal einen guten Grundstock für einer Panzerarmee.
Fehlt nur noch die Infanterie (die ist mal richtig klein) ....... und natürlich der Gegner: das Deutsche Afrikakorps.
Box: Commonwealth WWII Wester Desert 1941
Hersteller: GHQ
Maßstab: 1:285
Inhalt: 12 Panzer, 4 gepanzerte Fahrzeuge, 2 LKW
Bemalt: 2014
Montag, 16. Juni 2014
M3A1 Halftrack
Ein weiteres Fahrzeug, dass ich an Pfingsten mehrfach live und auch in Aktion gesehen habe, war das amerikanische Halbkettenfahrzeug M3A1. Auch von diesen Gefährt hatte ich zum Glück noch einen Bausatz vorliegen.
Das Modell stammt ebenfalls von Hasegawa und ist eigentlich ganz nett. Nur leider hat es diese elendigen gummiringartigen Ketten, die nicht sehr natürlich wirken.
Noch schlimmer sind dieses Mal allerdings die Figuren. Ein absolutes Geklumpe. Ich bin da ja eigentlich nicht sehr anspruchsvoll, aber so vermatschte Figuren habe ich schon lange nicht mehr angemalt. Also lieber mal das Verdeck drüber ziehen.
Die Plane läßt sich zum Glück abnehmbar darstellen, so dass man das Fahrzeug wahlweise offen oder geschlossen einsetzen kann.
Eine Szenerie habe ich mir heute mal gespart. Es soll ja ab und an auch mal nach Arbeit aussehen.
Bausatz: M3A1 Halftrack
Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Halbkettenfahrzeug, 5 Figuren
Gebaut und Bemalt: 2014
Das Modell stammt ebenfalls von Hasegawa und ist eigentlich ganz nett. Nur leider hat es diese elendigen gummiringartigen Ketten, die nicht sehr natürlich wirken.
Noch schlimmer sind dieses Mal allerdings die Figuren. Ein absolutes Geklumpe. Ich bin da ja eigentlich nicht sehr anspruchsvoll, aber so vermatschte Figuren habe ich schon lange nicht mehr angemalt. Also lieber mal das Verdeck drüber ziehen.
Die Plane läßt sich zum Glück abnehmbar darstellen, so dass man das Fahrzeug wahlweise offen oder geschlossen einsetzen kann.
Eine Szenerie habe ich mir heute mal gespart. Es soll ja ab und an auch mal nach Arbeit aussehen.
Bausatz: M3A1 Halftrack
Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Halbkettenfahrzeug, 5 Figuren
Gebaut und Bemalt: 2014
Dienstag, 10. Juni 2014
Go, Willy go !
Am letzten Wochenende war ich mit ein paar Freunden in der Normandie unterwegs. Wir haben uns anläßlich des 70. Jahrestages des D-Day ein paar Örtlichkeiten angesehen und auch einige Museen besucht. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden von Reenactern auch einige britische, kanadische und amerikanische Camps dargestellt. So war es nicht verwunderlich, dass man in der gesamten Normandie mit Militärfahrzeugen aus dem 2. Weltkrieg rechnen mußte.
In meine Netzhaut eingebrannt hat sich das am meisten vertretene Fahrzeug: Der Willy's Jeep. Gefühlt war er öfter vertreten als es ihn vor 70 Jahren überhaupt gab.
Wieder zu Hause habe ich also direkt mein Lager durchsucht und tatsächlich einen Willy's gefunden, den ich dann auch direkt zusammengebaut und bemalt habe.
Hier sieht man, wie er mit einem kleinen Munitionsanhänger durch eine kleine normannische Stadt, z.B. St. Mere Eglise, braust.
Obwohl auch von den Briten und Kanadiern benutzt habe ich ihn als Fahrzeug der US Army dargestellt. Die beiliegenden Figuren stellen zudem GIs dar und da habe ich sie auch kurzerhand verwendet und als Angehörige der Ivy Division (4th Division) bemalt.
Die Figuren sind im Gegensatz zum Jeep allerdings nicht der Knaller. Hosen, Jacken und Webbing sind noch OK, aber Gesicht und Hände sind sehr verschwommen und verwaschen.
Der Bausatz enthält auch noch eine 3,7 cm Pak, die sich auch an den Jeep anhängen läßt.
Bausatz: Willy's Jeep
Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Jeep, 1 Anhänger, 1 3.7cm Pak, 8 Figuren
Bemalt: 2014
In meine Netzhaut eingebrannt hat sich das am meisten vertretene Fahrzeug: Der Willy's Jeep. Gefühlt war er öfter vertreten als es ihn vor 70 Jahren überhaupt gab.
Wieder zu Hause habe ich also direkt mein Lager durchsucht und tatsächlich einen Willy's gefunden, den ich dann auch direkt zusammengebaut und bemalt habe.
Hier sieht man, wie er mit einem kleinen Munitionsanhänger durch eine kleine normannische Stadt, z.B. St. Mere Eglise, braust.
Obwohl auch von den Briten und Kanadiern benutzt habe ich ihn als Fahrzeug der US Army dargestellt. Die beiliegenden Figuren stellen zudem GIs dar und da habe ich sie auch kurzerhand verwendet und als Angehörige der Ivy Division (4th Division) bemalt.
Die Figuren sind im Gegensatz zum Jeep allerdings nicht der Knaller. Hosen, Jacken und Webbing sind noch OK, aber Gesicht und Hände sind sehr verschwommen und verwaschen.
Der Bausatz enthält auch noch eine 3,7 cm Pak, die sich auch an den Jeep anhängen läßt.
Bausatz: Willy's Jeep
Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Jeep, 1 Anhänger, 1 3.7cm Pak, 8 Figuren
Bemalt: 2014
Sonntag, 25. Mai 2014
Foreward to Richmond - Teil 2
Die ersten Truppen auf dem Weg nach Richmond, Virginia sind guter Dinge.
Das heißt soviel wie: Ich habe endlich die ersten Brigaden für Altar of Freedom angemalt.
Fertig sind bisher 5 Infanteriebrigaden, 2 Kommandobases und 3 Artilleriebatterien.
Die Figuren stamm von Baccus und sind im 6mm Maßstab.
Das heißt soviel wie: Ich habe endlich die ersten Brigaden für Altar of Freedom angemalt.
Fertig sind bisher 5 Infanteriebrigaden, 2 Kommandobases und 3 Artilleriebatterien.
Die Figuren stamm von Baccus und sind im 6mm Maßstab.
Donnerstag, 22. Mai 2014
De Jutters van Het Oerd
Nach den ganzen Holzschnitzereien der letzten Zeit, steht mir der Sinn nach etwas Abwechselung. OK, die Figuren sind nicht mehr frisch bemalt, aber hier sind sie noch nicht aufgetaucht. Beim Donnybrooke Antesten mit Sorandir kamen sie mir wieder in die Finger. Also flugs mal abgelichtet.
Ben Gunn (Foundry), Klaus Störtebecker (Tactica Figure von Frank Germershaus), Eric van de Wurf (Foundry)
De blinde Pew, Artemis Koiker, Pittje van der Waal (alle Foundry).
De swatte Pitt, Kapitän Dyrck Hartooch (beide Foundry.
rechts: Niklas de Jong (Foundry). Der hatte es wohl nicht mehr zur Fotosession geschafft.
Und alle zusammen sind sie "Du Jutters van Het Oerd". Eine füchterliche Bande, ehrlich!!
Mittwoch, 14. Mai 2014
Am Anfang war das Holz - Teil 2
Weiter geht's im Nostalgie-Club.
Am letzten Wochenende habe ich mal ordentlich gesägt, geschnitzt, geschliffen und gemalt und kann nun mal eine etwas größere Fläche präsentieren.
Wie man an den unterschiedlichen Farben erkennen kann, sind die einzelnen Platten in diversen Bearbeitungsstadien zu sehen.
Im Grunde kann man sagen, je dunkler die Platte desto fertiger ist sie.
Die Platte mit dem großen Waldteil ist bisher am weitesten gediehen. Sie wurde angemalt, gebeizt, verdreckt, geschliffen, lackiert und gewachst. Auf jeden Fall sieht das nicht mehr niegelnagelneu aus.
Hier die Ansicht eines ca. 1km breiten Waldgebietes von Norden aus gesehen.
Das Verhältnis der Figuren zu dem Örtchen Limal lässt erkennen, wie ich mir das vorstelle. Wenn jetzt allerdings jemand kommentiert: "Die Figuren passen aber maßstäblich nicht zu den Häusern!" muß ich mir wohl ersthaft Gedanken machen. ... Um die Gesundheit des Kommentierenden.
Am letzten Wochenende habe ich mal ordentlich gesägt, geschnitzt, geschliffen und gemalt und kann nun mal eine etwas größere Fläche präsentieren.
Wie man an den unterschiedlichen Farben erkennen kann, sind die einzelnen Platten in diversen Bearbeitungsstadien zu sehen.
Im Grunde kann man sagen, je dunkler die Platte desto fertiger ist sie.
Die Platte mit dem großen Waldteil ist bisher am weitesten gediehen. Sie wurde angemalt, gebeizt, verdreckt, geschliffen, lackiert und gewachst. Auf jeden Fall sieht das nicht mehr niegelnagelneu aus.
Hier die Ansicht eines ca. 1km breiten Waldgebietes von Norden aus gesehen.
Das Verhältnis der Figuren zu dem Örtchen Limal lässt erkennen, wie ich mir das vorstelle. Wenn jetzt allerdings jemand kommentiert: "Die Figuren passen aber maßstäblich nicht zu den Häusern!" muß ich mir wohl ersthaft Gedanken machen. ... Um die Gesundheit des Kommentierenden.
Montag, 5. Mai 2014
Am Anfang war das Holz
Am Anfang war das Holz. Und das Holz war gut. Allerdings zu groß. Also habe ich es erstmal in kleine handliche Quadrate gesägt.
Dann gab's noch mehr Holz. Das war auch wieder zu groß. Also habe ich es noch kleiner gesägt.
Und da noch mehr Holz verbaut werden wollte, habe ich die Quadrate dann mal mit Holzplättchen beklebt.
Nagut, ich will Euch mal nicht auf die Folter spannen. Bemalt sehen die ersten 8 Quadrate bisher so aus. Wobei das noch nicht die finale Version sein wird. Da muß noch mehr Alter dran. Einige Platten sind bereits gebeizt, aber da bin ich noch in der Testphase.
Als Landschaftsformen gibt's bisher offenes Gelände, Hügel, Wälder, Flüsse, Straßen und Siedlungsgebiete. Wie man unschwer erkennen kann unterliegen die Geländemerkmale einem Raster, so dass sich - vieeeeele Quadrate vorausgesetzt - dann auch viele Aufbaumöglichkeiten ergeben.
Der geneigte Leser fragt sich jetzt vielleicht: Was soll das jetzt aber? Das sieht ja aus, wie aus dem letzten Jahrhundert. Dem muß ich heftigst widersprechen. Es soll aussehen wie aus dem vorletzten Jahrhundert. Wargaming zu Uropas Zeiten. Herr von Reiswitz läßt grüßen. Nur bei den Figuren konnte ich mich nicht zurückhalten und habe aktuelle 72er in aktueller Bemalung verwendet.
Hier sehen wir zwei französische Linienregimenter beim Vormarsch auf Limal. Aha, da klingelt's doch.
Derweil packe ich erstmal ein - natürlich stilecht in eine Holzkiste - und säge und feile mal ein bisschen weiter.
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